Tag 10 - Santorin / Griechenland

Datum:   21.9.11
Liegeplatz:   AIDAdiva liegt auf Rede
Liegezeit:    12:00 - 20:00 Uhr
Alle Mann an Bord:   letzter Tender zum Schiff 19:15 Uhr
Wettervorschau:   leichtes Gewitter, 25°C (zum Glück erst nach unserer Abreise)
Sonnenaufgang: 7:05Uhr
Sonnenuntergang: 19:18
nächste Etappe:   165 Seemeilen (306km) bis Marmaris

Santorin, DAS Griechenland der Griechen. Hier entstehe zahlreiche Bilder, die Griechenland Symbolisieren. Weiße Häuser, blaue Dächer, schöne Blumen, Esel und Katzen. Genau das ist Santorin. Mittlerweile ist es mehr für Touristen aber dennoch immernoch schön. Leider hat an diesem Tag nicht alles so geklappt wie geplant.Nachdem wir mit dem Schiff beim Einlaufen einmal den Vulkankrater umrundet haben, ging es mit einem Tenderboot an Land. Das hat ganz schön geschaukelt. Zum Glück ist das auf der AIDA nicht die ganze Zeit so. Dann ging es mit der Seilbahn die Steilküste hinauf nach Thira. Von hier aus wollte mein Schatz eigentlich in den Ort Oia wandern. Also ging es los. Leider haben weder ich noch die anderen unsere Gruppe den Glauben gehabt, dass wir diese Strecke pünktlich hin und zurück schaffen, so dass wir auf ca. 1/3 des Weges versucht haben einen Bus abzufangen. Dieser war leider in beide Richtungen sooo voll, dass diese uns nicht mitnehmen wollten. Und so mussten wir leider auf Oia verzichten und zurück wandern. Im Nachinein denke ich, hätten wir es schaffen können, wenn wir keinen Zeitdruck gehabt hätten. So haben wir jedoch einen 100%igen Grund zurück zu kommen zu dieser Insel. Denn für Fotografen wie uns, ist das einfach ein traumhafter Ort.


Zurück an Bord wurder dann der Sonnenuntergang genossen, dann ein paar Shows und dann ging es zum Alpenglühen auf dem Pooldeck. (Wir haben das Schnapsnageln diesmal aber anderen Überlassen, bei der Erinnerung wieviel Geld da beim letzten mal hängen geblieben ist)
Als sich die Party dem Ende neigte, haben wir endlich Zeit für das Naturschauspiel. Ein Gewitter über dem Meer mit Blitzen alle 5 Sekunden, bei sternemklaren Himmel über uns. Einfach toll für einen Hobbyfotografen wie mich. Das krasseste Erlebnis war aber dann und das hab ich noch nie erlebt!, war dass sie die Luft irgendwann elektrisch auflud. Erst rakten nur die leichten Haare gen Himmel, bis es später ganze Büscheln von Haaren waren. Vor allem bei meinem langen haaren sah das aus wie Korallen, die auf meinem Kopf wuchsen. 
Später hat uns dann doch noch der Regen erreich und die Besatzung hat einen Regentanz aufgeführt, weil sie uns schon in Volos der Taxifahrer erzählt hat, es seit Mai dort nicht mehr geregnet hat. Mit unserem verregneten Sommer, konnte man d´sich das kaum vorstellen, aber es war nett anzusehen :)
 

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