Tag 7 + Tag 8 - Istanbul / Türkei

Datum:   18.9.11 + 19.09.11
Liegeplatz:   Karakoy Old Terminal Pier 3
Liegezeit:   17:00 bis Mo 13:00 Uhr
Alle Mann an Bord:   Mo 12:30 Uhr
Wettervorschau:   sonnig, 29°C
Sonnenaufgang: 6:47 Uhr
Sonnenuntergang: 19:09
nächste Etappe:   297 Seemeilen (550km) bis Izmir

Istanbul am Abend begann spät. Erst 17:30 konnten wir am Hafen anlegen. Die Sonne war schon fast am untergehen. Wir haben uns schnell in die Straßenbahn gezwengt, in der Hoffnung noch in die Hagia Sophia hinein zu kommen. Aber für uns war es leider zu spät. Stattdessen haben wir einen Blick in die blaue Mosche geworfen. Dennoch war das Licht auf dem Platz zwischen den Moschen toll und das Leben pulsierte. Als wir dann vom Schiff aus Richtung des modernen Viertels Istanbuls zogen, war es schon dunkel. Wir fanden uns baer bald auf einer fast 10m breiten Einkaufsstraße wieder, die am Sonntag noch bis 23 Uhr voll geöffnet war und voller Menschen. Die Straße lebte und pulsierte. Es war echt ein tolles Schauspiel. Zum Abendbrot gab es gebackene Brotfladen gefüllt mit Käse, da hätte ich mich reinlegen können. Später haben wir die kleinen Nebengassen erkundet. Hier fanden sich eine Bar an der anderen und kleine Restaurants. Die meisten Bars haben Live-Gitarrenspieler bei sich sitzen gehabt und jede Bar hat mit ihrer Musik die des Nachbarn übertönen wollen. Also wohnen will man da nicht, denn eine Sperrstunde scheint es hier nicht zu geben. Aber sonst ist es ein tolles Feeling hier zu sitzen.

Tag zwei muss trotz langem Abend doch recht früh anfangen. schließlich muss man die Liegezeiten immer gut ausnutzen. Also auf zum großen Basar, der zwar um 8:30 öffnet, deren Händler aber doch mehr mit dem Aifbau beschäftigt sind, als mit dem Handeln. Es ist noch sehr still hier. Kann aber auch angenehm sein, uns fällt aber nichts auf, das wir unbedingt laufen wollten und wir ziehen weiter. Vorbei an unterirdischen Zysternen, in denen schon James Bond gedreht wurde, haben wir versucht in den TopkapiPalast hinein zu kommen. Bei der Schlange davor, haben wir es uns aber lieber genkniffen. Also dann vorbei an zahlreichen Süßigkeitenläden und Straßenhändlern mit Gebäck, Brezeln und Mais zum Gewürzbasar. Hier scheinen nicht nur Touristen, sondern auch Einheimische die alltäglichen Dinge einzukaufen.

Den Nachmittag an Bord und auf See genießen wir in der Wellnessoase und entspannen als Vorbereitung für den orientalischen Abend später auf dem Pooldeck.

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